Teilen Willkommen auf unserer Webseite, die Oscar Wilde (1854 - 1900) gewidmet ist und eine erlesene Sammlung seiner Zitate enthält. Oscar Wilde war ein irischer Schriftsteller, Dramatiker und Poet des 19. Jahrhunderts. Er war bekannt für seinen extravaganten Lebensstil und seine flamboyante Persönlichkeit. Wilde wurde zu einem der prominentesten Figuren der Londoner High Society. Allerdings geriet er auch in einen Skandal, als seine Homosexualität öffentlich bekannt wurde, die zu dieser Zeit als psychische Krankheit galt und auf dem Höhepunkt seines Schaffens zu einer Verurteilung wegen "grober Unzucht" und einer zweijährigen Gefängnisstrafe führte. Oscar Wilde gilt als eine der einflussreichsten und faszinierendsten Figuren der Literaturgeschichte. Seine Werke werden weiterhin weltweit gelesen und studiert, und sein Einfluss auf die moderne Literatur, Theater und Kultur ist unbestreitbar. Sein scharfer Witz, seine satirische Beobachtungsgabe und seine tiefen moralischen Botschaften machen ihn zu einem zeitlosen Meister der Literatur. Tipp: Weißt du, worauf beim Zitieren zu achten ist? Hier erfährst du es: Richtig zitieren leicht gemacht!Zudem gibt es bei uns unzählige Zitate weiterer Persönlichkeiten zu entdecken. 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Zola suchen Oscar Wilde Zitate Hier findest du 55 Zitate von Oscar Wilde. Ich bin schon zu alt dazu, selbst ein gutes Beispiel geben zu können, aber ich bewundere noch immer die Leute, die dergleichen tun. Vielleicht erscheint man niemals so ungezwungen, als wenn man eine Rolle zu spielen hat. Sei du selbst! Alle anderen sind bereits vergeben. Nicht so große Worte, sie besagen so wenig. London ist voll von Frauen, die an ihre Gatten vertrauend glauben. Man erkennt sie sogleich; sie sehen so unglücklich aus. In Wirklichkeit spiegelt die Kunst den Beschauer, nicht das Leben. Ich selbst habe nichts zu denken, ich habe es ohne das im Leben weit genug gebracht. Eine Frau, die ihrem Mann alles gesteht, sagt höchstens die Hälfte von dem, was sie verschweigt Die Jugendlichkeit Amerikas ist seine älteste Tradition. Dreihundert Jahre alt. In der ästhetischen Kritik kommt alles auf den Standpunkt an. Es ist bei weitem schwerer, über etwas zu reden, als es zu tun. Im Umkreis des wirklichen Lebens liegt das auf der Hand: Jeder kann Geschichte machen, aber nur ein großer Mann kann Geschichte schreiben. So oft Jesus von den Armen spricht, meint er nur die arme Persönlichkeit, so oft er von den Reichen redet, meint er alle, die ihre Persönlichkeit nicht zur Entfaltung gebracht haben. Der Intellekt ist eine Art Übertreibung. In dem Augenblick, wenn sich einer hinsetzt, um zu denken, wird er ganz Nase oder Stirn oder sonst etwas Schreckliches. Lasterhaftigkeit pflegt die Sinne abzustumpfen. Jeder Mensch ist mit einem Besitztum geboren, das alle anderen an Wert übertrifft: Seinem letzten Atemzug. Das größte Geheimnis mancher umschwärmten Frau liegt darin, daß sie gar keines hat. Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken. Unnatürlichkeit bekundet oft Größe, Natürlichkeit ist in der Regel ein Zeichen von Dummheit. In Angelegenheiten von großer Wichtigkeit ist der Stil, nicht die Aufrichtigkeit von entscheidender Bedeutung. Geben macht das Leben liebevoller. Tod und Vulgarität sind [im neunzehnten Jahrhundert] die beiden einzigen Tatsachen, die nicht wegdemonstriert werden können. Männer machen immer so ein dummes Gesicht, wenn sie ertappt werden. Und sie werden ertappt. Nimm all mein Liebstes, Lieber, ganz und gar. Die Frauen sind wunderbar praktisch. Viel praktischer als wir. In solchen Situationen vergessen wir oft, etwas vom Heiraten zu sagen, aber sie erinnern uns immer daran. Meine eigenen Angelegenheiten langweilen mich zu Tode. Ich bevorzuge die anderer Leute. Die Menschheit kann an das Unmögliche glauben, aber an das Unwahrscheinliche wird sie nie glauben. Einen guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige, was man damit machen kann. Intellektuelle Verallgemeinerungen sind stets interessant, aber moralische Verallgemeinerungen bedeuten absolut nichts. Frauen versuchen ihr Glück, Männer riskieren ihres. Die Gesellschaft vergibt manchmal dem Verbrecher, niemals dem Träumer. Normal und vernünftig sein, das kann jeder, vorausgesetzt, er hat keine Phantasie. Das einzige, was einen im Leben aufrechterhält, ist das Wissen um die unendliche Minderwertigkeit aller anderen. Wer ist arm, wenn er geliebt wird? Wenn man in der Stadt ist, vertreibt man sich die Zeit. Ist man auf dem Land, vertreibt man anderen Leuten die Zeit. Das ist im höchsten Grade langweilig. Selbstsucht liegt nicht darin, daß man ganz nach eigenem Gutdünken lebt, vielmehr nur darin, daß man von anderen jene Lebensführung, die man sich selbst als Ziel gesetzt, abverlangt. Was für ein Recht haben Sie, vergnügt zu sein? Sie sollten lieber an andere denken. Sie sollten an mich denken. Ich denke immerzu an mich, und erwarte von jedem anderen das gleiche. Anteilnahme nennt man das. Sie ist eine wunderbare Tugend, und ich besitze sie in hohem Maße. Was tatsächlich geschieht, ist nie von Belang. Natur ist so unbequem. Der Rasen ist hart, uneben und feucht, und zudem wimmelt es von gräßlichen schwarzen Insekten. Mancher bringt Freude, wohin er auch geht, ein anderer, wann immer er geht. Die Verpflichtung, dem Chaos Form zu geben, hört mit den Fortschritt der Welt nicht auf. Nie war die Kritik nötiger als jetzt. Die Zukunft gehört der Kritik. Die Weiber behandeln uns gerade wie die Menschen ihre Götter. Sie verehren uns und quälen uns immerfort, etwas für sie tun. Der Kritiker haben das Publikum zu erziehen, und der Künstler den Kritiker. Die Note der vollkommenen Persönlichkeit ist nicht die der Rebellion, sondern die des Friedens. Das Unwahre bietet schlicht eine Möglichkeit, unsere Persönlichkeit zu erweitern. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen. Handeln ist immer leicht. Ja – wo es in gedrängtester Fülle, weil ununterbrochen auftritt – ich meine den Fleiß –, da ist es nichts anderes als das Asyl der Leute, die gar nichts sonst zu tun haben. Nichts macht den Menschen so eitel, als wenn ihm gesagt wird, er sei ein Sünder. Zum sentimentalen Typus rechne ich all jene, die nach dem ganz besonderen Wert aller Dinge spähen und durchaus nicht wissen, um welchen Preis man diese Dinge auf dem Markt zu kaufen erhält. Eine Frau, die dahintergelangt ist, daß ihr Gatte sie vernachlässigt, beginnt sich selbst zu vernachlässigen, oder sie schafft sich wunderbare Hüte an, die der Gatte einer anderen bezahlt. Das eingelernte Gespräch ist die Affektation des Unwissenden, die Beschäftigung des geistigen Müßiggängers. Liebe ist mehr als Geld. Das Glück des verheirateten Mannes besteht in den vielen Frauen, die er nicht geheiratet hat. Der einzige Unterschied zwischen einem Mann und einem Kind ist die Erfahrung. Zu stark geschminkt und zu wenig bekleidet ist bei den Frauen immer ein Zeichen der Verzweiflung. Es ist die Liebe und die Fähigkeit zur Liebe, die einen Menschen vom anderen unterscheidet. Großzügigkeit ist das Wesen der Freundschaft.